Kunstfotografie: Werke dokumentieren, Wissen teilen, Kunst zeigen
Als Kunstfotograf in Adelsdorf bei Erlangen dokumentiere ich Kunstwerke für Kataloge, Archive und Portfolios. Auf dieser Seite finden Sie mein komplettes Wissen zur Kunstfotografie, Beispiele aus der Zusammenarbeit mit Künstlerkolleginnen und Einblicke in meine eigene fotografische Arbeit.
Kunstwerke fotografieren: 7 Profi-Tipps für perfekte Aufnahmen
Die professionelle Fotografie von Kunstwerken ist für Künstler in der Region Erlangen, Forchheim und Bamberg essenziell – sei es für Ausstellungskataloge, Online-Portfolios oder Wettbewerbe. In diesem Guide zeige ich Ihnen 7 praxiserprobte Tipps, wie Sie Gemälde, Skulpturen und Kunstobjekte selbst professionell ablichten können. Von der optimalen Lichtsetzung über Perspektive bis zur Nachbearbeitung erhalten Sie wertvolles Wissen für die professionelle Dokumentation Ihrer Kunst.
1. Ziel und Verwendungszweck definieren
Überlegen Sie sich zu Beginn, für wen und wofür das Kunstwerk fotografiert wird. Richtet sich das Foto an einen bestimmten Kunden, sollten Vorlieben und Ausrichtung der Person oder Organisation berücksichtigt werden. Für dokumentarische Zwecke oder Ausstellungskataloge ist eine möglichst neutrale Darstellung mit verschiedenen Ansichten und neutralem Hintergrund gefragt. Bei Bewerbungen für Galerien, Ausstellungen oder Wettbewerbe beachten Sie stets die geforderten Standards. Detailaufnahmen eignen sich hervorragend für Marketing-Materialien wie Postkarten oder Poster – oft entdecken Künstler dabei neue Aspekte ihrer Werke.
2. Die richtige Lichtsetzung für Gemälde und Skulpturen
Das Licht ist das wichtigste Element bei der Kunstfotografie. Für Gemälde, Zeichnungen und flache Oberflächen benötigen Sie eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Schatten. Ich bevorzuge folgende Lichtquellen: indirekter Aufsteckblitz (über die Decke), Studioblitz mit Softbox oder bewölkter Tageslicht-Himmel. Bei Skulpturen können Sie mit seitlichem Lichteinfall dramaturgische Akzente setzen. Vermeiden Sie frontales Blitzlicht direkt aus der Kamerarichtung – es wirkt unnatürlich und erzeugt bei Ölgemälden störende Reflexionen.

Beispiel: Verschiedene Lichtsetzungen bei Skulpturen – von weich bis dramatisch.
Besonders bei Ölgemälden können spiegelnde Oberflächen Probleme bereiten. Hier hilft indirekte oder seitliche Beleuchtung:

3. Weißabgleich für naturgetreue Farben
Für eine originalgetreue Farbwiedergabe Ihrer Kunstwerke ist ein manueller Weißabgleich unerlässlich. Messen Sie die Lichttemperatur mit einem weißen Referenzblatt (weißes Papier) an der Position des Kunstwerks. Die Automatik Ihrer Kamera liefert oft abweichende Ergebnisse. Nur so garantieren Sie, dass Aquarelle, Ölbilder oder Acrylwerke in ihren originalen Farbnuancen abgebildet werden.

Beispiel eines manuellen Weißabgleichs für präzise Farben.
4. Perspektive und Ausrichtung ohne Verzerrung
Bei Gemälden und Leinwänden ist die exakte Ausrichtung zentral: Positionieren Sie die Kamera so, dass das Objektiv mittig zum Kunstwerk steht. Nutzen Sie ein Stativ und messen Sie die Höhe der Bildmitte ab. So vermeiden Sie stürzende Linien und perspektivische Verzerrungen. Für das Fotografieren von Skulpturen experimentieren Sie mit verschiedenen Blickwinkeln – oft erzählen ungewöhnliche Perspektiven neue Geschichten oder zeigen verborgene Details.
5. Kreative Ausschnitte und Details hervorheben
Detailaufnahmen Ihrer Kunst können eigenständige Kunstwerke werden. Isolieren Sie charakteristische Texturen, Pinselstriche oder Strukturen. Solche Detailfotos eignen sich exzellent für Postkarten, Websites oder Social Media. Viele Künstler entdecken durch das Fotografieren von Ausschnitten ungeahnte Dimensionen ihrer Werke. Experimentieren Sie mit Perspektive, Tiefenunschärfe oder besondem Lichteinfall.
6. Objektivverzerrung erkennen und korrigieren
Weitwinkelobjektive verzerren gerade Linien – besonders problematisch bei bildlichen Kunstwerken mit Rahmen. Nutzen Sie nach Möglichkeit ein Teleobjektiv (50 mm oder länger) oder korrigieren Sie Verzerrungen in der Bildbearbeitung mit Programmen wie Adobe Photoshop, Lightroom oder GIMP. Eine Alternative ist das präzise Zuschneiden der Bilder, wobei allerdings Randbereiche verloren gehen können.

7. Dateiformate und Auflösung für verschiedene Zwecke
Fotografieren Sie im RAW-Format, um maximale Bearbeitungsspielräume zu behalten. Für Druckzwecke (Kataloge, Fine-Art-Prints) sind hochauflösende Dateien (mindestens 300 dpi) essenziell. Klären Sie vorab mit Druckereien, Galerien oder Online-Portalen die technischen Anforderungen. Für Web-Präsentationen genügen komprimierte JPEGs in hoher Qualität.
Mein Service für Künstlerinnen und Künstler
KunstFotografie - Ablichten von Kunstwerken
Wenn Sie Ihre Kunstwerke für einen Katalog oder die Archivierung ablichten lassen möchten, komme ich gerne dafür bei Ihnen vorbei.
Hier eine Auswahl von Künstlerinnen, die meinen Foto-Service gerne nutzen:
Lore Lentz

Hyeonmi Park

Meine eigene künstlerische Fotografie
Neben der Dokumentation für andere erkunde ich in eigenen Arbeiten Licht, Komposition und Stimmung:


Gemeinsam Kunst bewahren
Das professionelle Fotografieren von Kunstwerken erfordert Erfahrung, geeignetes Equipment und Geduld. Als Kunstfotograf mit Schwerpunkt auf dokumentarischer Abbildung unterstütze ich Künstler in der Region Erlangen, Forchheim, Bamberg und ganz Franken bei der perfekten Präsentation ihrer Werke.
Meine Dienstleistungen umfassen:
- Professionelle Fotografie von Gemälden, Skulpturen und Installationen
- Digitale Dokumentation für Portfolios, Archive und Kataloge
- Optimierung für Druck, Online-Präsentation und Social Media
- Atelierbesuche vor Ort in der Region
- Beratung zur besten Präsentation Ihrer Kunstwerke
Kontaktieren Sie mich für ein unverbindliches Gespräch
Alex Linz – Ihr Kunstfotograf in Adelsdorf bei Erlangen
Telefon: 0176 24608193
E-Mail:
Adelsdorf bei Erlangen
Dieser Artikel verbindet mein Wissen als Dokumentarfotograf mit praktischen Beispielen aus der Zusammenarbeit und meiner Leidenschaft als künstlerischer Fotograf. Beides gehört für mich zusammen.











